Plastische Chirurgie

Fuß

Beschwerden am Fuß sind deutlich häufiger als Beschwerden der Hände. Unsere Spezialisierung liegt in der konservativen, also nicht-operativen Behandlung. Die allermeisten Beschwerden lassen sich ohne operative Maßnahmen beheben. Die Füße stehen, anders als unsere Hände, unter dauerhafter Belastung und auch ein Schonen ist schwer möglich. Hierdurch kommt es zu einer Vielzahl von Überlastungsschmerzen wie lokalen Reizungen, Entzündungsreaktionen, Blockaden und Fehlstellungen.

Anamnese und Untersuchung:

Zunächst besteht die Herausforderung in der genauen Lokalisation der Beschwerden.  Zu Beginn der Behandlung steht das ausführliche Gespräch und eine genaue Untersuchung des Patienten.

Da am Fuß verschiedenste Strukturen wie Nervenbahnen, Sehnen, Kapselstrukturen, Gelenke und zahlreiche kleine Fußknochen in unmittelbarem Kontakt verlaufen, ergeben oft kleinste Details der Anamnese Hinweise auf die zugrundeliegende Störung. Ergänzt wird die Untersuchung zumeist durch eine Ultraschalldiagnostik, welche im Fußbereich häufig aussagekräftiger ist als Röntgen oder MRT (Magnetresonanztomographie), Untersuchungen, welche natürlich bei Bedarf zusätzlich veranlasst werden können.

Bereits in der Ultraschalluntersuchung zeigt sich der Zustand der Gelenke am Fuß und es können auch Reizzustände und Ergüsse der Kapsel und Schädigungen der Sehnenstrukturen erkannt werden.

Durch diese genaue Lokalisation ist es nach der Diagnosestellung dann auch möglich, lokale Behandlungen, wie etwa Unterspritzungen, punktgenau zu platzieren.

In der Therapie geht es um das Lösen von Blockaden, einen Schwellungs- und Entzündungsabbau von Kapsel, Sehnen und Knochen sowie ein Lösen von Verklebungen der Gelenke, Sehnen und Nerven.

Angewandte nicht-operative Therapiemaßnahmen:
Mobilisierende und osteopathische Techniken
Manipulationen
Injektionen in Gelenke, Kapsel, Sehnenscheiden und Schleimbeutel
Physikalische Anwendungen wie Lasertherapie, Durchflutungen und  Ultraschallbehandlungen
Kinesiotaping und abschwellende und stützende Zinkleimverbände

Häufige Beschwerden der Füße:

Die Achillessehne:
Achillessehnenreizung (Achylodynie)
Sehnenscheidenreizung der Achillessehne
Achillessehnenansatzreizung 
Achillessehnenruptur

Die Ferse:
Reizung und Exostosen der Fersenhinterkante (Haglundferse)
Fersensporn (Plantarfasziitis)
zentrale Reizung der Plantarfaszie

Das Sprunggelenk:
Knochenbrüche (Frakturen)
Bänderzerrung und -rupturen
aktivierter Verschleiß
Kapselschwellung
Blockaden
Fehlbelastungen

Die Fußwurzel:
Blockaden
Kapsel/Bandverletzungen
Kapselentzündungen
Knochenmarksödem (Bone bruise)
Schleimbeutelentzündungen
Nerveneinengungen (Tarsaltunnelsyndrom)
Sehnenanrisse (z.B. Tibialis-anterior-Sehne)
Fehlstellungen des Fußgewölbes (Senk-Spreizfuß),

Der Vorfuß:
Zehenfrakturen
Schleimbeutelentzündung (Metatarsalgie)
Nerveneinengungen (Morthon Neuralgie)
Gelenkentzündung
Druckstellen (Schwielen/„Hühneraugen“)
knöcherne Fehlstellungen:
Fehlstellung des Großzehen (Hallux valgus),
Verschleiß des Großzehen (Hallux rigidus),
Fehlstellungen der übrigen Zehen (Krallenzehe, Hammerzehe)

Operative Maßnahmen:

Die spezielle Chirurgie der Füße hat sich aus den Techniken und Therapiekonzepten der Handchirugie entwickelt.

Während die allermeisten Beschwerden des Fußes primär nicht-operativ behandelt werden, sind es vor allem die knöchernen Fehlstellungen, die nur durch eine Operation strukturell verbessert werden können. Hier lassen sich durch schonende, den Knochen umstellende, Verfahren dauerhafte Korrekturen erzielen.

Operationen im Vorfußbereich haben neben der funktionellen Bedeutung natürlich immer auch einen kosmetischen Gewinn.

Häufig vorkommende Krankheitsbilder der Fußchirurgie sind: 

Fehlstellung des Großzehen (Hallux valgus)
Fehlstellungen der Kleinzehen (Krallenzehe, Hammerzehe)
Verschleiß des Großzehen (Hallux rigidus)

Neben den umfangreichen konservativen Behandlungen lassen sich durch schonende, den Knochen umstellende, Verfahren dauerhafte Korrekturen erzielen.
Operationen im Vorfußbereich haben neben der funktionellen Bedeutung als Nebenaspekt immer auch einen kosmetischen Gewinn.

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