Kinesio Taping

Das Kinesio Taping gehört in unserer Praxis zu den häufig angewandten Behandlungsmaßnahmen. Die positiven Effekte des Kinesio Taping unterstützen den Patienten über die Behandlung des Arztes hinaus noch während der gesamten Tragedauer. Es verbessert die Muskelfunktion, beseitigt Zirkulationseinschränkungen, führt zu einer Schmerzreduktion und unterstützt die Muskelfunktion.

Eine häufige Anwendung sind Sportverletzungen in Verbindung mit Muskelverletzungen. Beim Sport kann es vom Muskelkater als Zeichen einer Fehlbelastung oder Überbelastung über die Zerrung und den Muskelfaserriss bis zum Muskelriss kommen. Die Behandlung des Muskelhartspanns bzw. des Hypertonus der betroffenen Muskulatur bei reflektorischen Muskelverkürzungen mittels des Kinesio Tapings ist ebenso wie eine Behandlung bei gestörter Muskelaktivierung möglich.

Lymphabflussstörungen sind häufig das Resultat einer Entzündung und der damit verbundenen Schwellungszuständen im Gewebe. Das Anlegen eines Kinesio Tapes kann in diesen Situationen häufig die Zirkulationseinschränkung beseitigen.

Nozizeptoren sind die in der Haut vorkommenden Schmerzrezeptoren. Als Reiz können thermische, aber auch mechanische und chemische Affektionen auf der Haut sein. Das Kinesio Tape führt über mechanische Beeinflussung der Haut zur Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung und der Schmerzweiterleitung und hat somit eine schmerzlindernde (analgetische) Wirkung.

Die Gelenkfunktion kann durch Kinesio Taping sehr positiv beeinflusst werden. Für eine gesunde und normale Gelenkfunktion muss der dazu gehörige Kapsel-/Bandapparat funktionstüchtig sein. Dies wird durch eine gute Propriozeption erreicht. Die Propriozeption wird durch ein Kinesio Tape stimuliert und führt zu einem besseren Bewegungsgefühl. 

Weitere Indikationen sind funktionelle Korrekturanlagen zur Behandlung muskulärer Dysbalancen. Neben einer passiven funktionellen Unterstützung kann über die Faszien sehr gut Einfluss genommen werden auf das Zusammenspiel von Gelenk und Muskulatur.

Der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase gilt als Begründer des Kinesio Tapings. Er entwickelte die Methode 1973. So sollten ursprünglich mögliche Nebenwirkungen der chiropraktischen und manualtherapeutischen Behandlungen wie reaktive muskuläre Verspannungen abgemildert werden. Des weiteren sollte im Gegensatz zu den starren und immobilisierenden klassischen Tapeverbänden ein funktioneller Tapeverband bei bestimmten Verletzungen moderate Bewegungen zulassen und damit den Heilungsprozess fördern.

Heutzutage wird das Kinesio Taping häufig bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden angewendet:

Impingement Syndrom, Bizeptssehnenreizung, Karpaltunnelsyndrom, Fingerkontusionen, Epicondylitis radialis (Tennisellenbogen), Epicondylitis ulnaris (Golferellenbogen), Muskelfaserriss, Muskelzerrung, Achillodynie, Sprunggelenkdistorsionen, Runners Knee.

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